Weekly Review #4

Dieser Wochenrückblick schließt nicht nur die vergangene letzte Woche, sondern gleich ein paar mehr ein. Irgendwie hab ich es in den letzten Tagen einfach nie geschafft mich hinzusetzen und ein paar Zeilen zu tippen. Ich war extrem viel unterwegs, hab so viel erlebt und irgendwie ist ja doch alles auch noch so neu. Heute beginnt meine 5. Woche in der Selbstständigkeit und von Routine kann noch keine Rede sein. 😉 Mir fehlen noch so manche Strukturen in meinem Arbeitsalltag, aber ich denke im Laufe der Zeit werde ich schon noch zu meinen Prozessen finden und dann möchte ich auch hier am Blog einfach mehr Regelmäßigkeit in meine Posts bringen. Bis dahin bitte ich euch noch ein wenig um Nachsicht mit mir.

Mein erstes eigenes Büro

Bereits im Dezember wurde mir klar, dass ich einfach nicht der “Home-Office-Typ” bin. Den ganzen Tag von zu Hause aus zu arbeiten hört sich im ersten Moment vielleicht ziemlich verlockend an, die Praxis hat mich dann aber doch mehr frustriert. Ich mag es einfach nicht den ganzen Tag alleine zu Hause zu sitzen und keine soziale Interaktion mehr zu haben. Deshalb hatte ich bereits im Dezember meine Fühler ausgestreckt und mich auf die Suche nach einem Office gemacht. Und so ergab es sich Anfang Jänner, dass ich in einem super coolen und zentralen Coworking-Space in Innsbruck mein Quartier beziehen konnte.
Ich hab es bisher noch keinen Tag bereut Arbeit und Privatleben ein wenig trennen zu können und gehe eigentlich jeden Tag super gerne ins Office. Ich bin um so vieles produktiver und bekomme viel mehr weiter, als zu Hause.

Sölden

Eigentlich war ich mitten in den Vorbereitungen für die Fashion Week, als mein Freund mich fragte, ob ich nicht Lust hätte bei einer internationalen Produktion in Sölden mitzuwirken. Ich musste natürlich nicht allzu lange darüber nachdenken und sagte spontan zu. Und so machte ich mich am Sonntag Morgen für zwei Tage in Richtung Sölden auf. Ich darf zwar noch nicht allzu viel über die Produktion erzählen, so viel darf ich aber verraten, wir drehten mit niemand geringerem als Steve Aoki himself. Die ganze Crew und auch Steve waren super lustig und es machte wahnsinnig viel Spass zu drehen. Sobald das finale Video draußen ist, werde ich euch dieses natürlich sofort zeigen.

Fashion Week Berlin

Die Produktion endete Montag Abend und wir waren erst gegen 23 Uhr wieder zu Hause. Und wie ihr euch jetzt vielleicht denken könnt, hatte ich im Vorfeld natürlich keine Koffer für Berlin gepackt, geschweige denn Outfits zusammen gestellt. Also tauschte ich die Skiklamotten gegen Minirock und coole Pullover und Dienstag am frühen Morgen machten meine Mama und ich uns bereits auf den Weg nach Berlin. Dort sollte ich ja am Mittwoch bereits zum zweiten Mal für Rebekka Ruétz über den Laufsteg laufen und ihre neue Herbst/Winter Kollektion präsentieren.

Ursprünglich hatte ich mal geplant gehabt einen klassischen Fashion-Week-Trip draus zu machen und so viele Shows und Events wie möglich zu besuchen. Als aber meine Mama und Oma ankündigten, sie wären super gerne mit dabei in Berlin und wir könnten sozusagen einen “Mädels-Trip” draus machen, warf ich meine weiteren Fashion-Week-Pläne kurzerhand über Bord, um einfach ein wenig Quality Time mit meiner Familie zu genießen.

Es war wie immer ein so außergewöhnliches und tolles Erlebnis den Trubel hinter den Kulissen mitzuerleben und dann auch noch die neuen Teile präsentieren zu dürfen. Zu wissen, dass Oma und Mama im Publikum sitzen und auch noch dabei zu sehen, machte das ganze Event umso emotionaler für mich.

Am Donnerstag wollten wir eigentlich noch ein wenig “Touri-Programm” machen und uns Berlin ansehen, allerdings crashte Sturmtief “Friederike” ein wenig unsere Pläne und es war so kalt und nass, dass uns einfach nicht mehr wirklich nach Sightseeing war. Insgesamt hab ich die Zeit mit meiner Mama und Oma aber so genossen und hab mich einfach so gefreut, dass die beiden mit dabei waren.
Ein ausführlicher Bericht zur neuen Kollektion von Rebekka Ruétz folgt natürlich noch.

Hahnenkamm-Rennen und jede Menge Neuschnee

Kaum zurück in Innsbruck stand auch schon das nächste Highlight des Winters am Programm: das Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel. Während mein Freund letztes Jahr noch selbst die Renn-Ski anschnallte und sich als Vorläufer die lebensgefährliche Streif hinunter stürzte, war ich dieses Jahr einfach froh, dass wir das Rennen gemütlich von zu Hause aus gucken konnten. Allerdings trifft mein Freund beim Hahnenkamm-Rennen immer gerne Sponsoren und gute Bekannte, weshalb wir am späten Samstag-Nachmittag doch noch nach Kitzbühel aufbrachen und den Abend dort verbrachten.

Bereits am Samstag Abend begann es richtig stark zu schneien und innerhalb kürzester Zeit war ganz Tirol in ein Winter-Wonderland verwandelt. Als wir am Sonntag Morgen aufwachten hatte es über einen halben Meter Neuschnee im Tal und anstelle zum Slalom nach Kitzbühel zu fahren, entschieden wir uns spontan dazu ein wenig im Tiefschnee abzutauchen. Wer sehen möchte, wie ich mich im hüfthohen Tiefschnee anstelle, sollte einfach in meinem Instagram-Feed vorbeischauen – Lachen vorprogrammiert 😉

30 Tage Yoga Challenge

In meiner Instagram-Story hab ich es schon erwähnt, dass ich in der gesamten Woche mit Sölden und Berlin nicht einmal Zeit gefunden habe eine Yoga-Einheit einzulegen und entsprechend hinten nach bin. Allerdings bin ich seit letzter Woche wieder jeden Tag super fleißig und ich merke einfach wie gut es meiner Seele und auch meinem Körper tut. Ich hab nun aktuell knapp die Hälfte der Challenge-Einheiten hinter mich gebracht. Ich halte euch natürlich weiter am Laufenden und am Ende der Challenge wird es noch ein ausführliches Fazit geben. 

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