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Meine Morgenroutine: Mit diesen Tipps klappt es endlich

Egal welches Buch über Produktivität, Mindset oder die Erreichung der persönlichen Ziele man aufschlägt, es wird immer wieder von der Morgenroutine zu lesen sein. Im Grunde ist die Morgenroutine ja nichts anderes, als ein fest gelegter Start in den Tag. Ein fixes ‚Programm‘ sozusagen, durch welches man seinen Tag beginnt ohne morgens schon ’schwerwiegende‘ Entscheidungen treffen zu müssen.
Ich hatte schon wirklich viel darüber gelesen und vor allem wirklich das gesamte letzte Jahr versucht einen Rhythmus für mich zu finden. So richtig klappen wollte es einfach nicht.
Und dann hab ich dieses Jahr plötzlich ein paar kleine Schrauben gedreht und auf einmal ging es super leicht. Deshalb dachte ich mir, ich sammel mal alle Punkte, die mir geholfen haben.

Tipp 1: Entwickele deinen ganz persönlichen Rythmus

Das Wichtigste gleich vorweg: es gibt kein richtig oder falsch bei DEINER Routine. Ein Ablauf, der super für mich funktioniert muss nicht automatisch auch für eine andere Person gelten. Allerdings kann ich jetzt gleich vorweg nehmen, seid nicht zu streng mit euch selbst. Die Dinge, die ich gleich erkläre funktionieren für mich, das bedeutet aber noch lange nicht, dass ihr das genauso machen sollt oder müsst. Die Morgenroutine ist ein super individuelles Ritual und das solltet ihr auch ganz auf euch abgestimmt entwickeln. Lasst euch nicht davon stressen, weil ihr gehört oder gesehen habt, dass andere es anders machen.

Tipp 2: Finde heraus was DIR und deinem Körper morgens gut tut

Ein gutes Beispiel ist, ich wollte eigentlich immer gerne gleich morgens mein Workout erledigen, laufen gehen oder mich morgens zum HIT Training quälen. Bis ich vor ein paar Monaten realisierte, dass es mir überhaupt nicht gut tut bzw. ich kaum Energie dafür habe mich morgens so richtig auszupowern. Das war früher mal anders, aber momentan fühle ich mich überhaupt nicht danach. Also warum etwas tun, dass mir keine Energie gibt?
Deshalb habe ich angefangen morgens einfach zu meditieren oder Yoga zu machen, meinen Körper zu mobilisieren und sanft aufzuwecken.

Tipp 3: Schreib dir die Punkte auf und leg eine Reihenfolge fest

Das Schlimmste für mich war, dass mir für jeden Tag so viel vorgenommen hatte und dann gestresst war, wenn ich es nicht einhalten konnte oder vergessen hatte, was ich alles machen wollte. (Also ich meine damit nicht Duschen oder Zähneputzen 😉
Deshalb hab ich mich irgendwann mal hingesetzt und hab die Punkte alle auf ein weißes Blatt Papier geschrieben und mir eine Reihenfolge festgelegt.
Ab diesem Zeitpunkt hatte ich sowas wie einen täglichen Fahrplan und musste gar nicht mehr darüber nachdenken, was ich wann, wie tun sollte.
Für mich ist es wirklich wichtig jeden Tag dieselbe Reihenfolge einzuhalten und die Punkte nicht durch zu mixen. Obwohl es letztlich ja die gleichen Punkte sind, fällt es mir leichter alles einzuhalten, wenn ich die Reihenfolge befolge.

Tipp 4: Mache dein Bett jeden Tag

Na ich weiß wirklich wie spießig sich das anhört. ABER es ist wirklich so, wenn ich morgens unsere Betten aufschüttel‘, habe ich das Gefühl die Nacht hinter mir zu lassen. Es hat irgendwie fast etwas Reinigendes und mit dem Aufbetten beginnt dann auch irgendwie mein Tag so richtig.
Außerdem finde ich es sowieso viel schöner, wenn das Bett gemacht ist und ich abends wieder in ein gemachtes Bett krabbeln kann.

Tipp 5: Ordnung im Schlafzimmer

Kennt ihr diesen einen Stuhl im Schlafzimmer? Über den man einfach jeden Abend seine getragenen Klamotten wirft? Und zwar so lange bis er überquillt. Vom Bett aus sah ich jeden Morgen direkt auf den vollbeladenen Stuhl und es breitete sich bereits Unruhe in mir aus.
Deshalb habe ich mir angewöhnt das Schlafzimmer so ordentlich wie möglich zu halten. Taschen gleich auszupacken, schmutzige Klamotten gleich in die Wäsche zu werfen und andere zum Lüften raus zu hängen.
So wache ich jeden Morgen auf ohne bereits das Gefühl zu haben, dass die ganze Wohnung ein einziges Chaos ist.

Tipp 6: Stille am Morgen

Wie bereits bei Tipp 2 erwähnt, habe ich bereits vor einem Jahr damit begonnen morgens zu meditieren.
Der ausschlaggebende Grund für mich war, dass ich morgens oftmals bereits super gestresst aufgewacht bin. Der nächste Griff ging dann zum Smartphone und ich startete meinen Tag oftmals bereits mit extrem negativen Gedanken, Gedanken voller Angst und Sorge. Das musste sich ändern und so fand ich den Zugang zur Meditation über die App Calm. Durch die geführten Meditationen in der App begann ich den Morgen mit Stille.
Seit einigen Monaten starte ich zusätzlich mit Yoga in den Tag. Meistens sind es wirklich nur super kurze Einheiten von 5 bis 10 Minuten.
Früher hat es mich immer überfordert, wenn ich das Gefühl hatte mir morgens bereits 30 Minuten für Yoga nehmen zu müssen. Deshalb begann ich einfach mit kurzen Einheiten von 5 bis 10 Minuten. Und ab da, klappte es! Der Druck war raus und von Zeit zu Zeit konnte ich die Einheiten sogar steigern bzw. längere Einheiten machen.
Jeder hat morgens 5 Minuten Zeit für Meditation und eine kurze Bewegungseinheit. Das ist wirklich so.

Am Ende des Beitrages habe ich euch zwei YouTube Videos von Yoga with Adrienne und Mady Morrison verlinkt.

Tipp 7: Kein Social Media vor dem Frühstück!

Diesen Tipp habe ich selbst so oft gelesen und es fällt mir wirklich schwer nicht sofort nach dem Aufstehen durch Instagram zu scrollen. Aber ich beherrsche mich und beginne stattdessen mit meiner Routine.

Meine persönliche Morgenroutine

1. To-Dos am Vorabend aufschreiben
Die wichtigsten To-Do’s für den nächsten Tag schreibe ich mir schon am Vorabend in meine Liste in meine Notizen am iPhone.

2. Ausreichend Schlaf
Ich versuche jeden Tag minimum 6 Stunden zu schlafen. Sprich, wenn es mal später wird, versuche ich mir die Zeit am nächsten Tag zu nehmen. Prinzipiell versuche ich aber immer gegen 6:30 Uhr aufzustehen. Easy going. Wenn es aber mal nicht klappt, so früh aus den Federn zu kommen, bin ich auch nicht mehr zu streng mit mir.

3. Den Tag hereinlassen
Wir haben im Schlafzimmer Jalousien, die den Raum recht gut abdunklen. Deshalb liebe ich es morgens erstmal die Jalousie rauf und das Fenster aufzureißen.

4. Hallo Welt – Kontaktlinsen einsetzen
Als nächstes gehe ich ins Bad. Wasche mein Gesicht und setze meine Kontaktlinsen ein. Das gibt mir sofort ein frisches Gefühl.

5. Wasser trinken
Dann gehe ich in die Küche und trinke ein Glas lauwarmes Wasser. Dies ist verdauungsanregend und versorgt den Körper gleich am Morgen mit Flüssigkeit.

6. Yoga und/oder Meditation
Noch im Pyjama beginne ich mit einer kurzen Yoga-Einheit. Dafür suche ich mir auf Youtube kurze Einheiten, die den ganzen Körper mobilisieren. Ich versuche wirklich jeden Tag minimum 5 bis rund 20 Minuten Yoga zu machen. Die Bewegung tut meinem Körper so gut und ich fühle mich danach richtig wohl. Durch die sanften Bewegungen und das bewusste Atmen komme ich gleich morgens bei mir an.

7. Radio an
Nach meiner kurzen Yoga-Einheit schalte ich das Radio an und höre Musik, die mich in gute Laune versetzt.

8. Tee und Kaffee
Vor dem Frühstück trinke ich jeden Morgen noch eine Tasse Kräutertee, die ich mir gerne auch mit ins Badezimmer nehme. Deshalb wird erstmal auch Teewasser gekocht und nebenbei auch schon der Tisch für’s Frühstück gedeckt.

9. Haushalt
Bevor ich anschließend ins Bad gehe, mache ich immer noch ein paar Handgriffe im Haushalt. Schnell den Geschirrspüler ausräumen oder die Wäsche auf- oder abnehmen oder auch kurz mal schnell mit dem Staubsauger durch die Wohnung düsen. Es sind eigentlich jeden Tag kurze andere Griffe, wodurch der Haushalt in letzter Zeit auch am Wochenende nicht mehr so erdrückend wird, weil ich unter der Woche einfach mehr Zeit dafür eingeplant habe.

10. Dusche und Bad
Als nächstes springe ich unter die Dusche und versuche oftmals sogar noch mit einer kurzen Wechseldusche richtig frisch in den Tag zu starten. Aber ehrlich gesagt, packe ich das echt auch nicht immer.

12. Anziehen
Vor dem Frühstück stelle ich schnell mein Outfit für den Tag zusammen und versuche dafür aber auch nicht länger als 5 Minuten zu brauchen. Früher hätte sowas schon durchaus mal 30 Minuten dauern können, weil ich mich x-mal umgezogen oder auch einfach nicht entscheiden konnte. Wenn ich mich für ein Outfit entschieden habe, dann bleibe ich auch dabei, selbst wenn ich das Gefühl habe, es hätte irgendwie besser sein können. (Ihr wisst bestimmt, was ich meine).

13. Frühstück
Zum Schluss wird dann gemeinsam gefrühstückt. Erst jetzt erlaube ich es mir dann mal Nachrichten am Handy oder auch kurz mal Social Media zu checken. Mein Journal habe ich meistens bei mir liegen und ich versuche dann auch schon 3 Dinge aufzuschreiben für die ich heute dankbar bin.

Meine liebsten Morgen Yoga Videos

Ich hoffe der Einblick in meine Routine hilft euch weiter eine eigene zu etablieren. Denkt daran es ist eure individuelle Routine, euer Start in den Tag macht das, was euch gut tut. Körper und Seele.

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