Salzburger Land: Hotel Sepp am Hochkönig

Anzeige / Einladung

Als Tirolerin kann man schon ja schon mal vergessen, dass es im Rest von Österreich auch ganz ansehnliche Berge bzw. Skiregionen gibt. Und so kommt’s wohl auch, dass ich noch nie (!!) in meinem Leben außerhalb von Tirol Skifahren war!
Dieser Fakt sollte sich vergangene Woche aber nun endgültig ändern, denn das Salzburger Land hatte mich nach Maria Alm eingeladen, um dort die Region Hochkönig für ein paar Tage auf zwei Brettern zu erkunden.
Gemeinsam mit einigen anderen Bloggern und Instagramern durfte ich 3 Nächte im Alpine Boutique Hotel Sepp in Maria Alm verbringen.

Hätte man mich also noch vor ein paar Jahren gefragt, ob ich eher ‚Sommer-‚ oder ‚Winterkind‘ bin, wäre meine Antwort wohl ohne Zögern auf Ersteres gefallen. Aber um ehrlich zu sein, hat sich da seit ein paar Jahren so einiges verändert. Wahrscheinlich nicht ohne Grund, denn wenn man mit einem Extrem-Skifahrer zusammen ist, kann man diesen Sport irgendwie auch einfach nicht nicht ausüben, oder? 😉 Deshalb bin auch ich mittlerweile fast jede freie Minute auf den zwei Brettln‘ unterwegs und man könnte mir wohl kaum eine größere Freude machen, als mit einer Gruppe cooler Leute bei richtig viel Neuschnee Skifahren zu gehen. Aber alles der Reihe nach 😉

Am Sonntag ging’s für mich also los: Von Innsbruck mit dem Zug bis nach Saalfelden und von dort weiter mit dem Bus. Gute zwei Stunden später, warf mich ein super lieber Busfahrer, der mir meine Ortsunkundigkeit wohl am fragenden Gesicht abgelesen hatte, direkt vor dem Hotel Sepp in Maria Alm raus.
Bei einer gemütlichen Brettl-Jause fand das große Kennenlernen der Gruppe statt und uns wurde nochmals das Programm der nächsten Tage erklärt. Viele Pausen zwischen den einzelnen Programmpunkten waren nicht eingerechnet, das sollte mir aber Recht sein, denn der Wetterbericht versprach ordentliche Mengen an Neuschnee. 😉

Skifahren am Hochkönig

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker bereits um 6:30 Uhr. Nach einem kurzen Frühstück im Hotel Sepp ging’s direkt zur Bergbahn in Maria Alm. Über Nacht hatte es bereits so stark geschneit, dass auch auf den Pisten fluffiger Powder lag. Mein Herz machte einen Sprung. 😉 Einziger Nachteil – die Sicht war ziemlich überschaubar und auch der starke Wind führte dazu, dass einige Bahnen ihren Betrieb frühzeitig einstellen mussten. Das konnte unsere Freude am weißen Gold aber nicht wirklich trüben und wir fanden dennoch jede Menge unberührter Hänge.
Und auch am zweiten Tag schien es, als würde sich Frau Holle erst so richtig aufwärmen, denn der Schneefall lies kein bisschen nach. Ein Grund mehr zur Freude, denn an diesem Tag stand Freeriden mit Bergführer Markus am Programm.
Markus schien wirklich jeden Winkel seines Hochkönig-Skigebietes zu kennen und auch aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Ausbildner konnte er richtig hilfreiche Tipps geben. Ich kann euch gar nicht sagen, wie viel Spass es machte mit dieser Crew durch den fluffigen Powder zu düsen. Normalerweise hatte ich immer einen riesigen Respekt davor gehabt durch den Wald mit den Skiern zu fahren, aber mit ein paar Tipps von Markus und einer Portion Überwindung kurvte ich plötzlich locker lässig über steiles Gelände und an den Bäumen vorbei.
Immer wieder juchzte irgendwer von uns, denn es machte einfach so unfassbar viel Spass!

Am dritten und letzten Tag hieß es wirklich früh aufstehen. Tagwache um 4:30 Uhr und Abfahrt am Hotel um 5 Uhr. Genau meine Zeit. (Achtung Ironie.) Als der Wecker klingelte hatte ich erstmal drei bis vier Ausreden parat, warum ich heute nicht mit konnte, aber als ich mich dann endlich aus dem Bett gequält und bereit gemacht hatte, konnte der Tag auch langsam beginnen. Am Programm stand eine Sonnenaufgangstour. Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit. Der starke Schneefall der letzten Tage hatte zwar nachgelassen, jedoch schien sich die dichte Wolkendecke nicht rechtzeitig bis zum Sonnenaufgang zu lichten.
Tat unserer Freude dann aber keinen Abbruch, denn wir bekamen Winterlandschaften zu sehen, wie man sie normalerweise eher aus Bildern von Kanada kennt.
Gegen späten Vormittag kam dann aber doch noch die Sonne zum Vorschein und wir konnten einfach mal über jede Menge einsame und unverspurte Hänge fahren.

Alpine Boutique Hotel Sepp

Während der drei Tage in Maria Alm durften wir im schicken Alpine Boutique Hotel Sepp nächtigen. Das Hotel war erst vergangenen Dezember eröffnet worden und gehört zu den Eder Hotels in Salzburg. Das Hotel ist so aufgebaut, dass sich das ‚Leben‘ sozusagen am Dach im dritten Stock abspielt. Dort befindet sich die Rezeption, die in eine stylische Bar mit Billiard-Tisch und gemütlichen Lounges übergeht. Von diesem Bereich aus erreicht man auch den Wellness-Bereich des Hotel Sepp. Die Sauna ist ein amerikanischer Schulbus, der über das Dach hinaus ragt und vom Parkplatz aus ist der darunter angebrachte Schriftzug ‚Don’t panic‘ gut zu lesen. Und auch der beheizte Infinity Pool über den Dächern von Maria Alm hält, was er verspricht.
Aber auch bei den Zimmern ist so gar nichts gewöhnlich. Jedes Zimmer verfolgt sein ganz eigenes Konzept. Der Mix aus modernen Interior-Elementen mit traditionellen Komponenten, wie viel Holz versprüht gleich beim ersten Betreten eine gehörige Portion Gemütlichkeit. Mein Zimmer war auch ziemlich besonders: auf den ersten Blick hatte ich es noch gar nicht gesehen, aber über der Fensterfront war eine große Leinwand angebracht, die man herunterziehen und so einfach mal über den Beamer Fernsehen konnte.
Auch das Badezimmer war mit jeder Menge Raffinessen und edlen Feinheiten ausgestattet. Das Waschbecken bestand aus einem Retro-Waschtisch, die Dusche war mit stylischen schwarzen Fließen ausgestattet und super großzügig angelegt.
Alles in allem ein super stylisches und elegantes Hotel, indem ich mich von der ersten bis zur letzten Sekunde extremst vollgefühlt habe.

Kulinarik

Wenn ich mir die Essens-Bilder im Nachhinein so durch sehe, könnte man ja fast den Eindruck bekommen, wir wären eigentlich drei Tage lang nur am Essen gewesen. 😉
Das stimmt. Also zum Teil. Denn auch kulinarisch wurden wir so richtig verwöhnt. Von herzhaftem Beef Tartare in der Steinbockalm, über kräftige Suppen, die in hippen Gefässen serviert wurden bei der Deantnerin bis hin zu köstlichem Kaiserschmarrn und deftigen Salzburger Kasnocken. Meistens ‚rollten‘ wir zurück ins Hotel – uns fehlte es einfach an nichts.

Die drei Tage vergingen wie im Flug und ich glaube, wir alle hatten wirklich eine unvergessliche Zeit mit tollen und lieben Menschen. Ich hab meine ersten ‚Tree-Runs‘ machen können und generell werde ich wohl an diese beiden Powder-Tage am Hochkönig noch sehr lange zurück denken.

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