Skifahren in der Schweiz: Winter Wonderland Laax

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Vor wenigen Wochen ging es für mich und einige andere Blogger-Mädels zum Skifahren in die Schweiz – genauer gesagt nach Laax. Auch, wenn ich vorher noch nie zum Skifahren in der Schweiz war, hatte ich über das kleine Örtchen im Kanton Graubünden doch schon einiges gehört.

Aber eines kann ich schon mal vorweg nehmen: Laax ist wirklich so ganz anders, als alle Skigebiete, die ich bisher besucht hatte. Aber schön der Reihe nach.

Laax: Das Bali der Alpen

Ich startete meine Reise von Innsbruck aus mit dem Zug und bereits am Bahnhof in Chur traf ich Nina von Berries & Passion. Gemeinsam nahmen wir von dort aus noch einen Bus und nach einer guten halben Stunde kamen wir auch bereits in Laax an.

Bereits nach wenigen Minuten in Laax bekam man wirklich den Eindruck: Hier ist irgendwie alles anders. Entspannter. Hipper. Einfach super angesagt.
Geflasht vom ersten Eindruck marschierten wir weiter in Richtung Hotel und trafen dort wir die Mädels vom Tourismusverband Laax, die uns super herzlich in Empfang nahmen, sowie auch Klara vom Blog Klara Fuchs und Susi von Black Spots White Dots.

Doch warum ist Laax so anders? Nicht nur, dass Laax bereits mehrfach zum ‚Worlds Best Freestyle Resort‘ ausgezeichnet wurde, man spürt beim Schlendern im Ort auch einfach diesen Vibe. Das ist etwas, das sich sehr schwer in Worte fassen lässt, aber es fühlt sich einfach wahnsinnig entspannt an.
Down to Earth irgendwie. Das liegt wohl einfach daran, dass Laax den Fokus ganz klar auf die Freestyle-Szene gesetzt hat. Und das Konzept geht auf. Es gibt keine Altersgrenze. Egal, ob Jung oder Alt. Ich war zwar noch nie auf Bali, aber im Grunde stelle ich mir Bali so vor. Nur eben mitten in den Alpen.

Greenstyle: Warum Nachhaltigkeit in Laax so wichtig ist

Gerade der Winter-Tourismus greift natürlich wahnsinnig in die Natur ein. Der Bau von Liftanlagen wird voran getrieben, manchmal meint man jedes Skigebiet müsse noch weiter und größer werden. In Laax hat man auch hier ein Konzept entwickelt, wie man die Natur sanft behandelt und den Touristen letztendlich nachhaltige Ferien anbieten kann: Greenstyle.

So kommen beispielsweise 100 Prozent des für das Skigebiet benötigten Stroms aus CO2-neutralen Quellen. Ein ausgeklügeltes Recycling-Konzept fordert zur richtigen Mülltrennung auf, egal ob am Berg oder unten im Tal. Den Gästen stehen acht Trinkwasserbrunnen zur Verfügung, wo man ganz einfach frisches Bergquellwasser, entweder direkt aus dem Glas trinken oder die eigene Flasche auffüllen kann. Somit soll vermieden werden, dass Gäste literweise Plastikflaschen mitschleppen. Und in der gesamten Region gibt es ein Netz an Aufladestationen für E-Autos und E-Bikes.

Hotel Tipp: Das Riders Hotel in Laax

Wir waren im neuen Riders Hotel untergebracht, welches erst kürzlich neu renoviert wurde. Das Riders Hotel überzeugte uns natürlich auf den ersten Blick: ein super cooles Interieur mit der chilligen Bar gleich neben den Eingangsbereich und in weiterer Folge die Lounge, die sofort zum Chillen und Wohlfühlen einlud.

Und wie wäre es auch anders, wenn nicht auch das Riders Hotel mit einem einzigartigen Konzept punkten würde. Das Riders ist das erste vegetarische-vegane Restaurant in Laax. Schon das Frühstücksbuffet ließ jeden Morgen keine Wünsche mehr offen und wir waren fast schon immer ein wenig traurig, wenn nicht allzu viel Zeit zum Frühstücken/Brunchen blieb und wir zeitig auf die Piste sollten. 😉

Jeden Morgen begannen wir den Tag mit einer gemeinsamen Yoga-Stunde im Untergeschoss des Hotels. Dort gab es nämlich einen super coolen Fitnessraum und gleich nebenan, einen wunderschönen Yoga-Raum.

Kulinarik

Aber auch kulinarisch blieben keinerlei Wünsche offen. Am ersten Abend wurden wir ganz klassisch mit einem Käse-Fondue im Bergrestaurant Foppa überrascht und in dieser Gangart ging es die nächsten Tage auch weiter.

Nachdem es in den Tagen vorher nochmals richtig geschneit hatte, konnten wir sogar einige safe Powder-Hänge befahren und dementsprechend hungrig, kamen wir dann auch im Restaurant La Stalla an. Dort ging es auch ein wenig traditioneller zu: am offenen Feuer wurde Käse geschmolzen und dann dann direkt in Form der leckeren Gerichte serviert. Und auch im La Stalla spielt Regionalität eine wichtige Rolle. Dort werden nur regionale Produkte angeboten und sogar eigener Milch Alpkäse, Butter und Joghurt produziert.

Das NoName direkt neben der Halfpipe war aber mit einer der coolsten Orte, die ich in einem Skigebiet je gesehen hab. Dort gab es die leckersten Sandwiches und vegane Suppen und neben dem Essen konnte man die coole Freestyle-Szene auch ein wenig beobachten.

Abends aßen wir einmal auch im Camino, einem schicken Italiener, wo ich eigentlich bereits nach der leckeren Vorspeisen-Platte schon voll war. Den krönenden Abschluss bildete aber mit Sicherheit der letzte Abend, als wir im vegetarischen Restaurant des Riders Hotels nochmals so richtig kulinarisch verwöhnt wurden. Jedes Gericht toppte das nächste um noch eine Spur und am Ende war ich kurz davor den obersten Knopf meiner Hose aufmachen zu müssen. 😉

Freizeit: Die Freestyle Academy

Wenn ich mir so manches Mal die Tricks der Freestyle Profis ansehe oder Anna Gasser auf Instagram beobachte, wie sie einfach mal einen ‚Triple Cork‘ steht, hab ich mir schon so manches Mal die Frage gestellt, wie man das lernen kann ohne sich dabei gleich ‚umzubringen‘. Und wie sollte es auch anders sein, natürlich gibt es im Freestyle-Mekka Laax auch hier eine ganz einfache Lösung: die Freestyle Academy.

Die Freestyle Academy befindet sich gleich neben dem Riders Hotel. Die ehemalige Tennis-Halle wurde einfach umfunktioniert und nun findet man dort jede Menge Trampolins, Skateramps und eben eine riesige Kickeranlage, von der aus man mit Ski, Skateboard oder Bike startet und in einem großen Bag Jump landet. Hier können Jung und Alt unter Anleitung die verschiedensten Tricks lernen und an der Technik feilen.

Auch wir sollten uns in der Freestyle Academy versuchen und bekamen einen Skateboard-Kurs. Unser super lieber (und vor allem geduldiger) Guide wurde nicht müde uns immer wieder bei den Händen zu halten und langsam die Rampen runter zu lassen. Meine blauen Flecken auf beiden Hüften sind erst vor wenigen Tagen verheilt ;).

Open Work Space auf 2252 m: Galaaxy Bridge

Betritt man die Galaaxy Bridge auf dem Crap Sogn Gion könnte man im ersten Moment meinen auf dem Weg unbemerkt in eine Zeitkapsel gestiegen und in den 80iger Jahren irgendwo in Amerika wieder ausgespuckt worden zu sein. Während unten die Galaaxy Satellite Bar zum Entspannen und Chillen einlädt, wird einen Stock höher bereits fleißig gearbeitet. Nein kein Scherz, denn in Laax findet man mit der Galaaxy Bridge den ersten Coworking Space auf 2252 Metern Seehöhe. Wenn der Kopf raucht und am Laptop nichts mehr geht, schmeißt man sich einfach in die Skisachen und schwingt sich auf die zwei Bretteln. Und typisch für Laax: Warum also nicht auch dort arbeiten, wo andere Urlaub machen? Und wie sollte s auch anders sein, kann man sich einen Tag auf der Galaaxy Bridge ganz einfach über die Laax Inside App buchen.

Ich muss wirklich sagen, dass ich eine unvergessliche Zeit in Laax erlebt habe. Wir Mädels hatten so viel Spass miteinander und durften nebenbei auch noch dieses coole Gebiet erkunden.

Man spürt in Laax einfach, dass das nachhaltige Freestyle-Konzept nicht nur nach außen hin propagiert, sondern intern auch wirklich gelebt wird. An jeder Ecke wird man mit einer kleinen Besonderheit überrascht, die ich in dieser Form in noch keinem Skigebiet gesehen habe. Und eines ist ganz klar, ich muss Laax unbedingt auch im Sommer erkunden. 🙂

*Einladung / Bloggerreise

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